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Pressetext:

 

Albin Paulus: Stimme (Jodeln/ Obertongesang), Maultrommel, Dudelsack, Eigenkreationen (Wobblephone©, Paulus-Vocator) u.a.

Albin Paulus pur - Klischees ohne Grenzen

Es ist Alles ganz einfach: Jodeln ist norddeutsch und hat den Beat – der Dudelsack kommt aus Österreich, spielt Mozart, wird aus Polykalrohr gemacht und klingt nach Dubstep – Steinzeitmenschen bauten Hightech-Knochenklarinetten, die man zusammen zu einer Handy-Sound-App spielt - Alpines Maultrommelspiel ist reinster Balkanfolk – und: Österreicher sind Piefkes! Verdrehte Welt? Keineswegs! Der in Nordeutschland aufgewachsene Österreicher Albin Paulus spreng in seinem neuen Soloprogramm die Fesseln sämtlicher Klischees. In einer bunt schillernden One-Man-Performance tritt er den Wahrheitsbeweis an und führt Hörgewohnheiten augenzwinkernd ad absurdum.

Albin Paulus erzielt ohne Einsatz von Overdubbing allein mit seinem Instrumentarium - von Maultrommel über Dudelsack bis hin zur Rekonstruktion des weltweit ältesten gefundenen Musikinstruments, einer 40000 Jahre alten Geierknochenpfeife, und seinem selbst kreiertem „Wobblephone“ - bei gleichzeitigem Stimmeinsatz einen unerwartet dichten Klang, der das Ohr zu erstaunen vermag. Albin Paulus lotet die Möglichkeiten der menschlichen Stimme jodelnd und obertonsingend aus, um neue Klangwelten zu schaffen.

Dass sich die Musik von Albin Paulus keinem Genre zuordnen lässt, ist Programm. Sein musikalisches Schaffen und Denken geht über gewohnte Zuordnungen und Begrenzungen hinaus. Getragen wird all sein musikalisches Tun von einer außerordentlichen Spielfreude, der durchaus auch der Schalk im Nacken sitzt.

Der preisgekrönte Maultrommel-Weltvirtuose (Jakutsk 2011), international prämierte Dudelsackspieler (St. Chartier 1997/ 2005), innovative Jodler, Stimmakrobat, Komponist, Musikwissenschaftler, Instrumentenerfinder und Rekonstrukteur steinzeitlicher Musikinstrumente lebt und arbeitet in Wien und ist seit zwei Jahrzehnten mit der Folkformation „Hotel Palindrone“ und als klassischer Interpret der virtuosen Maultrommelkonzerte von Johann Georg Albrechtsberger weltweit unterwegs.

"Nach ihnen eroberte, anders kann man es nicht nennen, ein Gesamtkunstwerk die Bühne. Es war (...) unglaublich, welche Klänge er (Albin Paulus) mithilfe eines Metallrahmens, einer Feder und seinem Mundraum erzeugte."
(Live Kritik, Badisches Tagblatt am 4.10.2019, zum Auftritt im Rahmen der A-capella-Nach in Baden-Baden)

 

"Albin propose un show vivant et plein d'humour, où compositions originales côtoient le répertoire traditionnel.“  (Sylvain Mazars, smazars.blogspot.com)

 

"Die Aufführung von Albin Paulus war einfach sensationell. Der Mund stand uns allen offen. Man wird mindestens ein Jahr lang noch darüber reden" (Konzertkritik aus: Zagreber Abendblatt, Večernji list)

 

Seinen Beitrag zu dem Programm wird man so bald nicht vergessen“ (Konzertkritik aus: Bad Kissinger Anzeiger, Franken aktuell)

 

Eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ (CD-Kritik, Klassik.com)

 

eine Oase inmitten der Hiobsbotschaften“ (Online-Standard, Kommentar zu einem Interview mit Musikvideo)

 

"Albin Paulus bringt einen großen Edelmut in seine Arbeit, den er während des gesamten Konzertes aufrecht erhält“ (Konzertkritik: Progressive Forum, Rumänien)

 

"Das Kuckucksmotiv, das Albin Paulus mit der Maultrommel in einem schwebenden Schwarm von Vogelstimmen versteckte, riss die Gäste im Foyer zu begeistertem Applaus hin." (Südkurier, Baden-Würtemberg)
 

"He is an outstanding performer (…). Needless to say, his performance is that of a first-rate musician as well as technician.“
(www.antropodium.nl, CD-Kritik, Frederic Crane)

 

Albin Paulus

Geboren 1972 in Deutschland mit österreichischen Wurzeln. Seit früher Kindheit Beschäftigung mit Maultrommel und Jodeln. Nach klassischer Klarinettenausbildung in Braunschweig bei Kwang-ho Oh und einem Musikwissenschaftsstudium in Wien und Cremona machte er sich international einen Namen als Maultrommelvirtuose, u.a. mit der Ersteinspielung sämtlicher Maultrommelkonzerte J. G. Albrechtsbergers, als Dudelsackspieler, als innovativer Jodler und Obertonsänger sowie als gefragter Multiinstrumentalist. Seine rege Konzert- und Lehrtätigkeit führte ihn durch ganz Europa sowie nach Asien, Nordafrika und Übersee. 1997 und 2005 war er 2. Preisträger des Dudelsackwettbewerbs in St. Chartier (F). 2011 wurde er in Jakutsk/ Sibirien zum “Weltvirtuosen der Maultrommel” gekürt. Zahlreiche internationale Preise erhielt er zudem mit seiner Weltmusikgruppe „Hotel Palindrone“: europäischer Folkpreis „Eiserner Eversteiner“, „Bravos“ des Trad Magazine und Preis der deutschen Schallplattenkritik für CD-Produktionen. Er gründete Projekte für frühe Musik, Musikarchäologie und Instrumentenrekonstruktion wie „Cantlon“, erfindet neue Musikinstrumente und Klänge mit "Biowobble" und spielt in zahlreichen Ensembles für "Alte Musik" wie „Schikaneders Jugend“ (A) Unicorn (A), Ensemble Baroque de Limoges (F), Accentus Austria (A), Musica Romana (D), Clemencic Consort (A) Concilium Musicum Wien (A), bei Theater- und Performance-Produktionen (Burgtheater, Volkstheater Wien, Ganymed KHM Wien) sowie bei Tempus Transit (D/A) mit dem Elektronikpionier Hans-Joachim Roedelius. Neben Lektoraten und Unterrichtstätigkeit an der Universität und Musikuniversität in Wien leitet er eine Klasse für Weltmusik an der Musikschule Wien. Seit 2017 ist er Mitglied des Sharing Heritage Love Tree Ensembles (EU), das die gefragtesten europäischen Folkmusiker (Etta Scollo, Brian Finnegan, Julia Lachesdorfer, Natasa Mirkovic u.a.) unter der Leitung von Harald Haugaard und Helene Blum vereint, um als musikalische Botschafter eines gemeinsamen Europas aufzutreten.

2019 ergab sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gruppe Auli (LV) als Jodler und Maultrommler. Nach zahlreichen Auftritten mit seinem Soloprogramm erschien 2019 sein in Fachkreisen vielbeachtetes Soloalbum „Pur“.

 

Preise:

 

bei Wettbewerben:

  • "Weltvirtuose de Maultrommel": Internationaler Maultrommelwettbewerb "World's Virtuosos of Khomus", Jakutsk 2011 (mit über 1000 Maultrommlern, ex aequo 8 weitere Titelträgern aus aller Welt)

  • Europäischer Folkpreis "Eiserner Eversteiner" 2010, Preis der Jury (mit Hotel Palindrone)

  • "Maître sonneur": Concours de Cornemuse, St. Chartier (F) 2005, 2. Platz

  • Österreichischer-Weltmusik-Publikumspreis 2005 (mit Hotel Palindrone)

  • "Maître sonneur": Concours de Cornemuse, St. Chartier (F) 1997, 2. Platz

 

für CD-Produktionen:

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik - Bestenliste, für das Album "Jodulator" (Hotel Palindrone 2011)

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik - Nominierung (Longlist) für das Album "Albin Paulus Pur“" (2019)

  • "Bravos" Trad Magazine (F) für das Album "Jodulator" (Hotel Palindrone 2011)

  • "Bravos" Trad Magazine (F), für das Album "Dial 1702" (Hotel Palindrone 2007)

 

Auftrittsländer:

Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Polen, Russland (GUS), Serbien, Kroatien, Rumänien, Estland, Lettland, Schweden, Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Frankreich, Andorra, Dänemark, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Ägypten, Mexiko, Malaysia